Logo viva accordia e.V. Unser Schriftzug Link zu unserem Mitgliederbereich
Startseite Kontakt Impressum Nutzung Links

Stehende Ovationen für das Jubiläumskonzert

20 Jahre viva accordia e. V.: Das Akkordeon Orchester feierte mit einem Benefizkonzert in der vollbesetzten Aula der Herderschule.
Lange Schlange an der Kasse, Sekt und Orangensaft vor dem Konzert, Ansprachen von den musikalischen Leitern Norbert Frank und Dorette Petersen, auch von Bürgervorsteher Eberhard Goll, der das bürgerliche Engagement des Vereines lobte und sich dafür bedankte, dass man die Jugend für Musik begeistert. Und das alles bei vollem Haus: Das äußerlich sichtbare Zeichen für 20 Jahre erfolgreiche, ehrenamtliche Arbeit mit Menschen und Akkordeon.
Zum Benefiz-Jubiläumskonzert von viva accordia e.V. waren weitaus mehr Besucher als sonst gekommen, um diesen bei Kennern schon mit Kult-Status versehenen besonderen Konzertabend zu erleben. Denn die dramaturgisch sorgfältig vorbereiteten Konzerte von viva accordia zeichnen sich durch ein breites Spektrum an Musik mit viel Nahrung für die Seele aus. Und das nicht mit simplem Allerweltsprogramm, sondern mit einer gekonnten Mischung aus Bekannten und Neuem, aus erfolgreichen Hits und Werken wie der Ouvertüre "Ein Abend im Schlosspark" von Dieter Schmitz. In vier Blöcken boten die jungen und erwachsenen Könner ein abwechslungsreiches Programm mit Walzermelodien von Johann Strauß, Schlagern, einem Musette-Walzer, aber auch dem Can-Can von Jacques Offenbach in einer Bearbeitung und aus der "ernsten Musik" Dietrich Buxtehudes Präludium und Fuge in a-Moll. Hier klangen alle Instrumente zusammen wie eine Orgel zum Umschnallen.
Auch sonst gab es reichlich Abwechslung in Klang und Stil: The Entertainer, Moon River, Pingu-Rock, ein Gershwin-Medley, die Seemannskiste wurde geöffnet mit "Heut geht es an Bord", Bert Kaempfert- und Tom-Jones Hits. Aufgelistet wirkt diese Zusammenstellung sehr mutig. Im Konzert passte aber alles bestens nach einander, auch weil die gute Laune und der Spaß nie zu kurz kamen. So auch beim musikalischen Rückblick in den August 1984, oder beim "Raphuhn-Rap", den die acht Kinder der Kiddy-Band sangen und klatschten. Dann die perfekt geglückte überraschung für Norbert Frank: Die Kiddy-Band hatte eine Bearbeitung des Reinhard-Mey-Titels "Menschenjungen" bestellt, heimlich eingeübt und als Welt-Uraufführung ihrem Musik-Chef ge-widmet. Volltreffer: Zu Tränen gerührt bedankte sich Norbert Frank bei seinem Team. "Einfach schön!" hörte man im Publikum. Drei Zugaben wurden erklatscht, Blumen, Standing Ovations - und das alles für einen guten Zweck, denn dieses Jubiläumskonzert stand auch im Zeichen des Vereines für Musiktherapie, für dessen Unterstützung eindringlich geworben wurde.