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Ehrungen und Ovationen zum Jubiläum

So sollte ein Jubiläum sein: Zu ihrem 25-jährigen Bestehen hatte viva accordia in den Festsaal der Waldorfschule geladen - und bewies auf mitreißende Weise, wie vielfältig die Möglichkeiten des Akkordeons sind.

Rendsburg
1984 gründete Norbert Frank viva accordia als Verein, um das Akkordeon aus der Seemanns-Musikkiste herauszuholen und dem vielseitigen Instrument Gehör im großen Feld der Musik zu verschaffen. Norbert Frank ist als einziges Gründungsmitglied heute noch im Verein aktiv. Und wie: Als Dirigent, Solist und sogar als Komponist. Jährlich steht ein großes Konzert neben vielen anderen Aktivitäten auf dem Programm des Vereins: An diesem Abend, passend zum 25. Jubiläum am 25. April, war es im Festsaal der Freien Walldorfschule besonders groß; und aufwändig: Abwechslungsreich und mit Gästen. Dabei: Die "Tanzenden Finger" aus Heide als Verstärkung des viva accordia Hauptorchesters und sieben Spezialisten mit Rhythmus im Blut. Die Spielleute der Siedlergemeinschaft Kropp signalisierten kraftvoll und unüberhörbar mit knalligen Rhythmen das Ende der Konzertpause, begeisterten auch im Festsaal. Und der Chor "On Stage" aus Jevenstedt mit Janina Srugis-Reese als Dirigentin, die nach einigen Mitgliedern aus dem Chor, zum Schluss als Solo-Sängerin auftrat.
Premiere war der gemeinsame Auftritt von Hauptorchester und Chor - alles dirigiert von Norbert Frank. Nur im Mini-Ensemble "ad libitum" spielte der musikalische Motor des Abends selbst.
Phantom of the opera, Biscaya (mit Meeresrauschen) zu Ehren von James Last anlässlich seines 80. Geburtstags; Harry Belafonte-Melodien, Marina, Lord of the dance: Alles Titel, die das viva accordia Hauptorchester gekonnt präsentierte. Da blieben Begeisterung und Beifall nicht aus. Auch Bewunderung für die klangliche Vielfalt und die Möglichkeiten des Akkordeons, wenn es denn gekonnt wie hier gespielt wird. "ad libitum" zeigte das noch mal im Detail: In einem Rondo-Veneziano-Titel, den man sonst nur mit Streichern hört; in der irischen Suite von Matyas Seiber, die sensibel gespielt, vielfältige Stimmungen dieses Landes zeigte. Dafür gab es reichlichen Beifall und schon vor der Pause eine erste Zugabe aus "Cats".
Nach dem Solo-Auftritt von "On Stage" sangen und spielten Chor und Akkordeonorchester zusammen: O happy day, Mein kleiner grüner Kaktus und I will follow him: Begeisterung ohne Grenzen, das Publikum ist außer sich. Das möchte man gerne wieder hören.
Das Jubiläum schien vergessen - bis Norbert Frank vom Deutschen Harmonikaverband eine Goldene Ehrennadel und dem Verein viva accordia ebenfalls eine Ehrenurkunde für 25 Jahre unermüdliche Kulturförderung überreicht wurden. Blumen, Beifall und noch eine Zugabe: Rock around the clock. Stehender Applaus. Das war wirklich verdiente Anerkennung von Herzen für 25 Jahre unermüdliches, ehrenamtliches Engagement.
Foto: MW