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Einstand eines neuen Mitglieds in Sprötze

Probewochenende 2012

Bericht von Doris Hedrich, viva accordia e.V.

Ich versuchte es mit einem Gedicht,

doch die ersten Verse gelangen schon nicht.

So gibt es einen Life-Bericht:

Mit dem Wort "Sprötze" konnte ich wenige Mitmenschen in meinem Umfeld begeistern, weil dieses Wort keinen wirklichen Wohlklang hat.

Und da soll ich mit dem Akkordeon-Orchester hin ?

Naja, Frauke und Dirk kenne ich; es wird schon nicht so schlimm werden.

Und Andrea berichtete von Bauchmuskelkater, den man in Sprötze bekommen würde.

Naja, meine Bauchmuskeln könnten Training vertragen. Und auch meine Seele würde sich über "viel Spaß" freuen.

Ich Freitag, mit Verzögerung, gespannt ins Auto. Mit dem Gefühl: schwere Tasche: ziehe ich da für länger ein?!

Ankommen, Zimmer-Kusel-Wusel; doch alles löste sich in Wohlgefallen auf, und Verena nahm mich unter die Fittiche: alles erklären, Bett beziehen helfen: erstmal: alles ist gut.

Abendbrot essen, Musik spielen: klasse!

Dann die angekündigte Version mit dem "Uso trinken" (müssen). Kriege ich ja hin; Rotwein kann ich aber besser.

Ich war erstaunt über die ganzen "Carepaket-Körbe", die schon beim Abendbrot dieses so im Detail ergänzt haben.

Und dann noch Naschies, süß und salzig und auch die Gesund-Variante. So eine Vielfalt gibt mein normales Leben nicht her.

Und dann habe ich viel gelacht!!!

Ich war so froh über diesen "Blumenstrauß", dieses Pottpourie an Geschichten und Erzählungen, den Ihr mir beschert habt!

Und auch selbst ab und an durch erzählte Erlebnisse für Gelächter zu sorgen hat mir sehr gut getan.

Wohwww, ich habe lange nicht mehr soviel gelacht wie dieses Wochenende. Dafür danke ich Euch sehr!

Das Freitag-Abendlied war soooooo einfach und sooooo schön; und mit gutem Gefühl konnte ich das Akkordeon einpacken.

Samstag, weniger entspannt begonnen, da der letzte Rotwein im meinem Kopf herum gegoren hat, starteten wir. Die Entspannung setzte mit Wirkung des Migränemedikaments ein, wurde aber durch die Spannung in den Stücken vom Schmerz- auf das Seelenzentrum verschoben.

Läufe: nee, gingen gar nicht für mich.

Der Dirigent Norbert legte ein Tempo vor, das nicht dem Tempo meiner "Laufübungen entsprach". Punkt, Punkt , Punkt. OK; hatte ja gute Mitspielerinnen; so konnte ich mich auf das "danach" konzentrieren, wo ich "save" wieder einspringen konnte.

Die sonderbaren Begegnungen mit zu vielen B´s oder Fisses habe ich noch nicht so ganz verkraftet. Und dann noch Takte, die sich für einen Rechenmenschen gar nicht auflösen können. Da wurde dann an das Gefühl appelliert. Und am Sonntag "füüühlte" sich das schon so an, als wenn es wird.

Und es wurde immer besser.

Am Samstagabend, wo "Mann" etwas ausgesprochen hat, was auch nur "Mann" (mit doppel n) so verstanden hat, fanden wir uns alle wieder "freiwillig" in der Turnhalle ein. Die Frauen haben das als Ansage verstanden. Ja, so ist das mit den Kommunikationsohren. …

Die Frei-Spiel-Stücke am Samstag fanden nicht meinen Geschmack und hatten daher auch meine Trefferquote nicht mit im Angebot.

Am Samstagabend wurde alles etwas ruhiger. Wir hatten die gefühlten Erlebnisse von Freitag für den Samstagmorgen im Körper; man ist ja keine 20 mehr. …

Doch es wurde wieder ein sehr schöner Abend. Das Thema um die unterschiedlichen Tiere auf diesem Planeten schließe ich in Gedanken ein, aber verbal hier aus.

Spannend, die diversen Vorlieben wahrzunehmen, was salzhaltige, alkoholhaltige und vitaminreiche Lebensmittel betrifft. … Was sind die Menschen doch verschieden. Mit den vitaminreichen Lebensmitteln muss ich aufpassen; zuviel davon kennt mein Körper nicht.

Sonntag: alle etwas ausgeschlafener; ich ohne Verena. Doch aufstehen, duschen, … habe ich geschafft. Als alles immer so ruhig war, ich hätte schon längst ausgeschlafen haben müssen, dachte ich: ihr habt mich im Zimmer vergessen.

Am Samstagabend bekam ich "Bein-Aua". Das Akkordeon hat meine nicht weiter zu benennenden Zellen auf dem linken Oberschenkel so massiert, dass es unangenehm wurde. Aber wie sollte ich vor so einem Wochenende daran denken, dass ich Voltaren bräuchte!!! Das hat mir keiner gesagt.

So bin ich an Erfahrungen reicher und ich weiß: ich muss auch mehr üben. !!!

Ich bin Norbert dankbar, dass er die Hinweise auf nicht getroffenen Noten und fehlendes Stimmvolumen in einer Stimme so dezent und mit Witz rübergebracht hat.

Ich bitte nur noch um Terminangabe, wann mein Welpenschutz abläuft!!! ;-)) !!!

Jeder von Euch hat für meine Person dazu beigetragen, dass es ein wunderschönes Wochenende für mich war.

Ihr, wir, sind ein schönes Team! Ich fühle mich fast, als hätte ich eine Großfamilie gebucht. Es macht Spaß, mit Euch Musik zu machen. Ich bin gespannt, was noch kommt. Für heute ein DANKE für Eure so positive Aufnahme in dem Orchester!

Eure Doris

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